Verliebt in Philadelphia

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Unterwegs
Verliebt in Philadelphia

Nach meiner kurzen, einwöchigen Reise kann ich festhalten: Es gibt nun eine weitere große Liebe in meinem Leben – und die heißt Philadelphia.

Nachdem ich schon sehr lange ein großer Anhänger der ansässigen US-Sport-Vereine bin, konnte ich nun endlich auch die Stadt selbst kennen lernen – an sechs Tagen voller Sightseeing, Live-Sport und Shopping.

Irgendwie habe ich schon gehofft, dass mir die Millionenstadt gefällt und ich sie nicht komplett abscheulich finde. Letzteres konnte ich mir zwar nicht vorstellen, denn die lange Geschichte der Stadt spricht für sich. Aber wenn ich schon jedes Jahr die Flyers, Phillies oder auch Eagles intensiv verfolge, wäre mir so ein stimmiges Gesamtbild ganz recht. Dieser Kurz-Trip hat meine Erwartungen oder Hoffnungen dann allerdings noch deutlich übertroffen.

Klar, man lernt eine Stadt nicht unbedingt an sechs Tagen kennen und ich war ja auch nicht im gesamten Stadtgebiet, sondern lediglich im City Center unterwegs. Aber man erhält einen Eindruck und ein Gefühl und das war atemberaubend genug.

Im Gegensatz zum Kalifornien-Trip im vergangenen Jahr wollte ich mich dieses Mal nicht dem irren Verkehrsstress (andere Geschichte) ergeben. Das ist in Philadelphia aber auch nicht zwingend notwendig, denn der öffentliche Nahverkehr vernetzt die Stadt äußerst gut. Viele sehens- oder besuchenswerte Orte liegen in gut erreichbarer Fußweg-Nähe. Von den örtlichen Visitor Centers werden nicht umsonst eine Menge spezieller Walking Touren angeboten.

Gebucht wurde also ein Hotel in Innenstadtnähe und von dort aus begannen die täglichen Erkundungen. Ich muss zwar zugeben, dass ich nach der einen Woche ziemlich “platt” gelaufen war, aber es hat sich gelohnt. Die durchgehende Mischung aus alten und modernen Bauten Seite an Seite fasziniert, wirkt trotzdem stimmig. Auffällig ist auch die Sauberkeit in der ganzen Stadt. Die Freundlichkeit der Menschen und eine durchweg angenehme Atmosphäre sorgen außerdem dafür, dass man sich in jedem Teil des citynahen Stadtbereichs durchweg wohl fühlt.

Selbstverständlich wurden die klassischen Sehenswürdigkeiten “abgearbeitet”. Die Liberty Bell, die Independence Hall, JFK Plaza aka Love Park mit dem Love Sign (siehe oben) und die South Street standen ebenso auf der Liste wie die bekannte Rocky Statue an der langen Treppe zum Museum of Art. Außerdem kommt man an einem Besuch der Elfreths Alley, der ältesten Wohnstraße der USA (entstand ca. 1700), und dem Reading Terminal Market nicht vorbei. Hunderte von Händlern bieten hier unzählige aber ausschließlich frische Produkte an.

Entscheidend für die eigentliche Idee zu dieser Reise war aber natürlich der Besuch meines ersten NHL-Spiels im Wells Fargo Center, sowie eines Baseballspiels der Phillies wenige Tage später. Über dieses Erlebnis habe ich in einem gesonderten Beitrag geschrieben.

Eins steht fest, es wird bestimmt nicht der letzte Besuch dieser Stadt gewesen sein. Ich komme wieder, wenngleich es vermutlich wohl ein paar Jahre dauern wird, leider… Aber dann wird auch die unmittelbare Umgebung erkundet, ich bin jetzt schon gespannt.

Nachfolgend noch eine Hand voll Impressionen, wobei ich nicht so wirklich mit der Kunst der Fotografie gesegnet bin. Man möge es mir verzeihen.

 

 

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